Aktuelle Nachrichten


Mittwoch, 21. Oktober


Wocheninzidenz Corona

Zur Erklärung:

Der Kreis Viersen meldete für Nettetal:

  • am 21. Oktober: 143 Fälle (= 15 Neuinfektionen)
  • am 19. Oktober: 128 Fälle (= 7 Neuinfektionen)
  • am 16. Oktober: 121 Fälle (= 4 Neuinfektionen)
  • am 15. Oktober: 117 Fälle (= 2 Neuinfektionen)
  • am 14. Oktober: 115 Fälle

in 7 Tagen haben sich also 28 Nettetaler*innen neu infiziert. Bei 42.781 Einwohnern ergibt sich eine "Wocheninzidenz auf 100.000 Einwohner" von 65. (In Worten: fünfundsechzig!)

In Nettetal ist damit die Schwelle von "50 Infektionen auf 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen" überschritten. Das wäre in kreisfreien Städten ein Anlass, der "Gefährdungsstufe 2"auszurufen.

Der amtierende Bürgermeister Wagner wies heute darauf hin, dass die Zahlen des Kreises gelten: Die Stadtverwaltrung selbst plane zur Zeit keine weitergehenden Einschränkungen. Man halte sich selbstverständlich an kreisweite Regelungen. Formal macht er alles richtig.

Auch hat Nettetal keine 100.000 Einwohner, so dass die Statistik entsprechend grob ist. Jeder Einzelfall zählt etwa das 2,3 - fache in der Infiziertenzahl auf 100.000 Einwohner)

Für diejenigen, die keine "Allgemeinverfügung" brauchen: Sie können sich jetzt schon eigenverantwortlich an den Regelungen orientieren, die für diese Gefährdungsstufe vorgesehen sind:

Gefährdungsstufe 2 bedeutet:

  • Bei Veranstaltungen sind innen und außen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.
  • Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen.
  • In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.

Quelle: Pressemeldung des Landes NRW (Link)

Wir können mehr tun, als hoffen, um Schlimmerses zu vermeiden!

Falls Sie die Rohdaten selber auswerten wollen, finden Sie hier die Tabelle.

Ralf Schmeink


Corona-Pandemie:
ab übermorgen gilt „Gefährdungsstufe 1“

Kreis Viersen überschreitet 7-Tage-Inzidenzwert von 35

Der Kreis Viersen wird die Schwelle von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen überschreiten. Die aktuellen Berechnungen des Gesundheitsamtes geben bereits den Wert 36 an. Maßgeblich für die Feststellung der „Gefährdungsstufe 1“ ist der Inzidenzwert des Landeszentrums für Gesundheit NRW. Dieser wird um Mitternacht aktualisiert. Liegt dieser ebenfalls über dem Wert 35, wird der Kreis Viersen morgen eine Allgemeinverfügung erlassen. Weitergehende Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten dann ab übermorgen.

„Da der Grenzwert erreicht und das Infektionsgeschehen nicht auf eine bestimmte Einrichtung einzugrenzen ist, sieht das Land NRW klare Regelungen vor. Diese ordnen wir jetzt für unseren Kreis an“, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen. Konkret gilt:

  • Veranstaltungen und Versammlungen sowie Kongresse mit mehr als 1.000 Personen sind unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung - etwa Hochzeiten - dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen.
  • Die Maskenpflicht gilt auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.
  • Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist. Wo genau das vor Ort ist, legt der Kreis in Absprache mit den Städten und Gemeinden ausdrücklich fest. Die Abstimmungen hierzu laufen aktuell.

Die Regeln treten ab übermorgen in Kraft. Sie gelten solange, bis der Schwellenwert der 7-Tages-Inzidenz an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird.

Steigen die Infektionszahlen trotz verschärfter Schutzmaßnahmen an, gilt ab einer 7-Tages-Inzidenz von 50 die „Gefährdungsstufe 2“. Diese sieht unter anderem weitere Kontaktbeschränkungen, Sperrstunden in der Gastronomie und das nächtliche Verkaufsverbot von Alkohol vor.

„Ich empfehle dringend, die Regelungen auch im privaten Raum zu beachten und soziale Kontakte zu reduzieren“, betont Dr. Andreas Coenen. „Jeder hat es selbst in der Hand, das Infektionsgeschehen zu verlangsamen und weitere Einschränkungen zu vermeiden – durch ein verantwortungsvolles und solidarisches Miteinander.“

Weitere Informationen rund um die Corona-Pandemie, Schutzmaßnahmen und Regelungen in NRW finden Sie unter www.land.nrw/corona.
(Quelle: Logo Kreis Viersen Kreisverwaltung Viersen)


Corona: Aktuell keine Einschränkungen geplant

Leider steigen in Deutschland und insbesondere auch in NRW die Zahlen der mit dem Coronavirus infizierten Personen zum Teil stark an. Bund und Länder haben darauf in der vergangenen Woche reagiert und bei einer Zahl von 35 bzw. 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen Maßnahmen verabredet.
 
Für die Bürgerinnen und Bürger in Nettetal stellt sich die Frage, was das für sie und die Stadt bedeutet. Aktuell liegen die Zahlen in Nettetal und im Kreis Viersen - und nur diese Zahl für den Kreis ist für weitergehende Maßnahmen relevant – knapp unter dem Inzidenzwert von 35, so dass keine weitergehenden Maßnahmen für Nettetal umgesetzt werden müssen.

„Bleiben Sie aber vorsichtig und passen Sie auf sich und andere auf. So kann der Alltag ohne zu große Einschränkungen bewältigt werden und zugleich eine rasante Ausweitung der Pandemie verhindert werden,“ ruft der amtierende Bürgermeister Christian Wagner die Nettetalerinnen und Nettetaler auf.

Die Stadt selbst plant zur Zeit keine weitergehenden Einschränkungen für die Bevölkerung. Bei einem Überschreiten der Werte wird Nettetal selbstverständlich die kreisweiten Regelungen umsetzen.

Auch wenn es für viele Eltern eine wichtige Frage ist, kann auch nicht beantwortet werden, ob die ansteigenden Corona-Zahlen Auswirkungen auf die Öffnungen von Schulen und Kindergärten hat. Aktuell sind hier - auch für den Fall der Überschreitung der Inzidenzwerte von 35 bzw. 50 - keine Schließungen oder Einschränkungen vorgesehen. Lediglich eine Ausweitung der Maskenpflicht ist hier möglich.

„Leider haben wir nun doch aufgrund der zweiten Welle große Sorgen und Unsicherheiten. Ich hoffe, wir gehen hier in Nettetal weiter sorgsam miteinander um und verhindern so Schlimmeres,“ fasst Wagner zusammen.
(Quelle: Wappen Nettetal rundl Stadtverwaltung Nettetal)


Dienstag, 20. Oktober


Trotz Diabetes: Tanzen bis an die Spitze

Zweifacher Europameister auf einen Schlag können sich nicht viele nennen. Bei der aktuellen Weltmeisterschaft, für die sich Megan Walkowiak ebenfalls qualifiziert hatte, kam der Vizeweltmeistertitel im Duo und der siebte Platz im Solo dazu. (...) In gleich zwei Gruppen trainiert sie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der Crazy Dance Company.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


Krankenhaus in Bereitschaft

Bisher sind die OP-Termine nicht zurückgefahren worden. Es gibt derzeit auch keine Covid-Intensivabteilung. Von den zwölf Intensivbetten in Lobberich können einige freigehalten werden, (...) Ein Krisenstab kommt mehrmals in der Woche zusammen, um eventuell nötig werdende Veränderungen vorzubereiten.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


Montag, 19. Oktober


Versuchter Einbruch in Bankfiliale:

Kripo bittet um Hinweise

Drei Männer haben am frühen Montagmorgen gegen 02:50 Uhr vergeblich versucht, in eine Bankfiliale auf der Marktstraße einzubrechen. Sie gelangten nicht ins Gebäude und flüchteten ohne Beute. Anwohner erwachten von lauten Geräuschen. Sie beobachteten einen weißen Pkw, der vor dem Bankgebäude stand. Auf dem Fahrersitz saß offensichtlich ein Mann, während seine beiden Komplizen mit einem Vorschlaghammer das Glas der Eingangstüre zerschlugen. Es gelang ihnen nicht, ihr Tun zu vollenden, da Passanten sie durch lautes Hupen störten. Das weiße Fahrzeug flüchtete dann Richtung Süchtelner Straße. Möglicherweise hatte es ein niederländisches Kennzeichen. Die Verdächtigen waren etwa 170-180 cm groß und sportlich. Sie waren dunkel gekleidet und maskiert. Am Tatort sprach der Fahrer eines weißen Transporters mit einer Passantin. Auch er hatte das Fluchtfahrzeug gesehen, war aber beim Eintreffen der Einsatzkräfte nicht mehr vor Ort. Er wie auch weitere mögliche Zeugen werden gebeten, sich beim KK 2 unter der Rufnummer 02162/377-0 zu melden.
(Quelle: Logo PolizeiKreispolizeibehörde)


Corona 7-TagesInzidenz

Zum Vergleich. Region Venlo: 318 (dreihundertachtzehn) Fälle in 7 Tagen auf 100.000 Einwohner. (Stand 13. Oktober)

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)


Samstag, 17. Oktober


TV Lobberich bietet starke Vorstellung im Nachholspiel

Im Nachholspiel der Oberliga hat der TV Lobberich beim TSV Aufderhöhe ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Er düpierte die Gastgeber regelrecht, gewann überaus deutlich 41:21 (21:15) und kletterte damit auf den dritten Tabellenplatz.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


Werberinge im Umbruch

Noch in diesem Jahr sollen beim Werbering neue Vorsitzende gewählt werden. Auch in Lobberich sind Werbering und Verkehrs- und Verschönerungsverein enge Partner (...). Stobbe (VVV) kündigt an, dass die Weihnachtsbeleuchtung in Lobberich erstrahlen wird, auch wenn das erhebliche Anstrengungen bedeute.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


Freitag, 16. Oktober


Kriminalstück „Marlow“ im Seerosensaal

Am Mittwoch, 2. Dezember 2020, führt dort das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel das Kriminalstück „Marlow“ auf. Die Veranstaltung findet im Haus Seerose, Steegerstraße 38, statt und beginnt um 20 Uhr.

Die Inszenierung basiert ebenso wie die Fernsehserie auf dem derzeit neuesten Roman von Volker Kutscher - natürlich dreht sich in ihr ebenfalls alles um den Kriminalkommissar Gereon Rath und den Gangsterboss Johann Marlow. Die Aufführung ist eine gute und spannende Gelegenheit, die Umsetzung eines der Romane von Volker Kutscher einmal mit den Mitteln des Theaters zu erleben.

Berlin, 1935. Obwohl Gereon Rath inzwischen zum Oberkommissar befördert worden ist, muss er sich mit den Todesfällen befassen, die sonst keiner haben will. Da weder er noch seine Frau Charly Parteimitglieder sind, gelten sie als verdächtig und werden von Nachbarn und Mitarbeitern misstrauisch beobachtet. Während der Nationalsozialismus mit all seinen Auswirkungen Deutschland in rasendem Tempo in eine zerstörerische Diktatur verwandelt, gerät die Lebenssituation der jungen Familie zunehmend unter Druck. Doch Rath hat sich in seiner Polizeiarbeit noch nie beirren lassen. Ein tödlicher Verkehrsunfall weckt seinen Jagdinstinkt. Der Fall ist heikel und berührt die Machtzentrale: Herrmann Göring soll mit geheimen Akten erpresst werden. Als ihm seine Vorgesetzten den Fall entziehen, stachelt ihn das nur noch mehr an. Je weiter Rath in seinen Ermittlungen kommt, umso deutlicher werden seine eigenen Abhängigkeiten und Verstrickungen. Denn im Hintergrund zieht einmal mehr der Mann die Fäden, mit dem Gereon nie wieder etwas zu tun haben wollte: der Unterweltkönig Johann Marlow.

Eintrittskarten sind online unter www.nettetheater.de zum Preis von 20 Euro erhältlich. Für Schüler Studenten, Auszubildende, Empfänger von Sozialleistungen und Bundesfreiwilligen-dienstleistende kosten die Eintrittskarten 12 Euro. Außerdem sind die Eintrittskarten bei der NetteKultur, Doerkesplatz 3, Nettetal-Lobberich, Telefon 02153/898-4141, E-Mail [email protected] sowie allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
(Quelle: Wappen Nettetal rundl Stadtverwaltung Nettetal)


Baumfällungen erforderlich

In Lobberich werden nach Rücksprache mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für Umwelt- und Klimaschutz erkrankte Bäume entfernt beziehungsweise stark beschnitten:

Rotbuche
Rotbuche im Sassenfeld

Im Sassenfeld ist eine Rotbuche am Straßenrand vom Riesenporling befallen, der zu einer Zersetzung der Haltewurzeln führt. Derzeit sind die Fruchtkörper deutlich zu sehen. Die Krone ist bereits stark aufgelichtet. Der Baum soll als "Kopfbuche" zurückgeschnitten und so noch für eine gewisse Zeit erhalten werden.

Götterbaum
Götterbaum am Coadebec-Ring

Am Caudebec-Ring weist ein Götterbaum deutliche Stammschäden auf. Die Rinde hebt sich großflächig ab. Die Fäulnis in Stamm und Krone ist bereits weit fortgeschritten, so dass der Baum zur Gefahrenabwehr gefällt werden muss. Eine Nachpflanzung ist vorgesehen.

Hainbuche
Hainbuche am Rathaus

Am Rathaus wies eine Hainbuche schon im letzten Jahr deutliche Schäden auf. In diesem Jahr wurde versucht, mit zusätzlichen Wassergaben eine Besserung zu erreichen. Dies war leider erfolglos. Der Baum ist irreversibel geschädigt und muss entfernt werden. Das Erhalten eines Torsos an dieser stark frequentierten Stelle wird nicht befürwortet. Auch hier soll eine Nachpflanzung erfolgen.

(Quelle: Wappen Nettetal rundl Stadtverwaltung Nettetal)


Christmette live aus der Alten Kirche

Auch wenn es vielerorts überhaupt nicht klar ist, wie in den Kirchen an Heiligabend Christmetten und Gottesdienste gefeiert werden können, gibt es für die Alte Kirche in Lobberich bereits genaue Pläne. Von dort wird der WDR für die ARD den einzigen deutschsprachigen Weihnachtsgottesdienst live übertragen. Es wird vor Ort keine Besucher geben, die „Gemeinde“ besteht aus einem Chor.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


Donnerstag, 15. Oktober


Tennis: : Glatter Durchmarsch Herren 40 TV Lobberich in die 1. Verbandsliga

Dass den TVL-Herren 40 nach ihrem letztjährigen Aufstieg in die 2. Verbandsliga in dieser Spielzeit als Aufsteiger tatsächlich der glatte Durchmarsch gelang, ist eine echte Überraschung. Ungeschlagen und mit vier deutlichen Siegen gegen NB Velbert, Essen-Steele, SW Essen und TSG Benrath marschierte das Team um Kapitän Robert Krohn geradewegs in die 1. Verbandsliga. Dies ist die höchste Klasse für die seit vielen Jahren zusammen spielende Mannschaft.
(Quelle: lokalklick - Logo lokalklick.eu)


"Gott" im Seerosensaal

Am Samstag, 7. November 2020, startet um 20 Uhr auch das Abonnement 2 mit der Aufführung des Schauspiels „Gott“ in die neue Theatersaison. Die Aufführung findet im Haus Seerose, Steegerstraße 38, statt.

Nach „Terror“ kommt nun der zweite Teil der Trilogie von Ferdinand von Schirach über brennende gesellschaftspolitische Fragen auf die Bühne: Wie wollen wir leben – und wie wollen wir sterben? In seinem zweiten Theaterstück widmet sich Bestseller-Autor Ferdinand von Schirach erneut einem Thema von höchster gesellschaftspolitischer Brisanz und stellt eine zentrale Frage in Bezug auf die menschliche Freiheit und Selbstbestimmung: Darf man jemandem bei einer Selbsttötung helfen? Seit dem neuen Gerichtsurteil des Bundesverfassungsgerichtes vom Februar 2020, das den bestehenden Paragrafen 217 des Strafgesetzbuches für verfassungswidrig erklärt hat, erscheint diese Frage vermehrt in den Schlagzeilen und wird kontrovers in der Öffentlichkeit diskutiert.

Am Ende des Theaterstückes entscheidet das Publikum, und zwar über einen konkreten Fall: Richard Gärtner, 78 Jahre alt, will sich das Leben nehmen. Um dies für seine Begriffe würdevoll tun zu können, fordert er das Betäubungsmittel Pentobarbital, das ihm nur eine Ärztin oder ein Arzt geben kann. Soll er es bekommen? Zuvor erlebt das Publikum, wie in einer Sitzung des Ethikrats rechtliche, moralische, politische, christliche und persönliche Aspekte dieses hochaktuellen Themas zur Sprache kommen und darum gerungen wird, den richtigen Weg zu finden. In dieser Frage stehen zwei Prinzipien gegeneinander, die beide grundlegend unsere Gesellschaft charakterisieren: das Selbstbestimmungsrecht der und des Einzelnen auf der einen Seite und der Schutz des Lebens sowie die Verantwortung und Fürsorge gerade gegenüber jemandem, die oder der Unterstützung braucht, auf der anderen Seite. Einmal mehr zeigt sich, dass auch Gastspieltheater hoch aktuell sein kann. Denn die Inszenierung des EURO-Studios Landgraf hatte zeitgleich am 10. September 2020 mit den Uraufführungen am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Berliner Ensemble Premiere. Der Regisseur Miraz Bezar sorgt dafür, dass sein hochkarätiges Ensemble nicht nur kompetent diskutiert. Indem die Konfliktlinien immer wieder persönlich ausgeleuchtet werden, erlebt das Publikum auch die menschliche Dimension dieser existentiellen Fragen hautnah.

Eintrittskarten können zum Preis von 13 bis 22 Euro online unter www.nettetheater.de erworben werden. Für Schüler Studenten, Auszubildende, Empfänger von Sozialleistungen, Bundesfreiwilligendienstleistende kosten die Eintrittskarten zwischen acht und 14 Euro. Außerdem sind die Eintrittskarten bei der NetteKultur, Doerkesplatz 3, Nettetal-Lobberich, Telefon 02153/898-4141, E-Mail [email protected], dem Bürgerservice im Rathaus, Doerkesplatz 11, Nettetal-Lobberich, Telefon  02153/898-0 sowie allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
(Quelle: Wappen Nettetal rundl Stadtverwaltung Nettetal)


Mittwoch, 14. Oktober


Sauberes Wasser ist Fundament für die Gesundheit

Ausstellung in der Alten Kirche

„Wasser – ein Menschenrecht“, ist das Thema einer Ausstellung, die der Arbeitskreis Alte Kirche zusammen mit dem internationalen Medikamentenhilfswerk Action Medeor aus Tönisvorst eröffnet hat. Der Vorstandssprecher von Action Medeor, Sid Johann Peruvemba, machte in seiner Rede Mut, die Welt weiter besser zu machen. (...) Ursprünglich vom Vorster Hausarzt Dr. Ernst Boekels und dem ehemaligen Lobbericher Pastor Johannes Torka als Medikamentenhilfe gegründet, entwickelte sich die private Initiative heute zu einem nachhaltigen Gesundheitshilfswerk.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


Dienstag, 13. Oktober


FDP unterstützt Küsters bei seinem Start

Durch das Ampel-Bündnis und den Wahlkampf hat sich nach Ansicht der FDP einiges gegenüber der bisherigen Ratsperiode geändert. Als kleine Fraktion war man gewohnt, für Ideen kämpfen zu müssen und Mehrheiten zu finden. Jetzt habe man den Eindruck, dass im Ampel-Bündnis der eine dem anderen die Butter auf dem Brot gönnt.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


Diese Corona-Regeln gelten im Kreis Viersen

In den Städten und Gemeinden des Kreises Viersen gilt die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Ein Überblick darüber, was das für private Feiern, Schulen und Pflegeeinrichtungen bedeutet.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


Montag, 12. Oktober


Antwerpes zur Namensgebung bei der kommunalen Neugliederung 1970:

"Lobberich" wäre besser gewesen

Der langjährige (...) Kölner Regierungspräsident Franz-Josef Antwerpes gilt als „Vater der Neugliederung“ (...) Im „Viersener Salon“ des Vereins für Heimatpflege plauderte Antwerpes (...) vor Publikum über die kommunale Neugliederung:

"Ich hätte nachträglich keine Flüsse, Täler oder Bäche nach Städten benannt* wie zum Beispiel Nettetal. Lobberich wäre sinnvoller gewesen. Dann hätten sich jedoch die Kaldenkirchener beschwert“, sagte Antwerpes.

* gemeint wahrscheinlich: "Ich hätte keine Städte nach Flüssen, Tälern oder Bächen benannt"


Dreirad mit 76 km/h "geblitzt"

Die Polizei überprüfte am Ende der letzten Woche schwerpunktmäßig Radfahrer auf dem Schulweg. Eine Anzeige wegen Geschwindigkeitsüberschreitung handelte sich der oder die Fahrer/in eines Dreirads an der Breyeller Straße in Höhe Strandweg ein. Er/sie war mit 76 km/h statt der innerorts erlaubten 50 km/h unterwegs.
(Quelle: Logo PolizeiKreispolizeibehörde)


Sonntag, 11. Oktober


Coronafälle in KiTa KinderReich und Krankenhaus

In einer Kindertagesstätte in Lobberich hat sich eine Erzieherin mit dem Corona-Virus angesteckt. Nach bisherigem Ermittlungsstand gelten 15 Kinder sowie sieben Erzieherinnen und Erzieher als direkte Kontaktpersonen. Seitens des Gesundheitsamtes wird die Kita nicht geschlossen. Über eine mögliche Schließung aus organisatorischen Gründen entscheidet der Träger der Einrichtung.

Im Städtischen Krankenhaus Nettetal wurde ein Patient positiv auf das Corona-Virus getestet. Noch ermittelt das Gesundheitsamt, wie viele Personen in direktem Kontakt mit dem Patienten standen.
(Quellen: Logo RP Rheinische Post, Logo Kreis Viersen Kreisverwaltung Viersen)


Coronafälle

Coronafälle in Stadt und Kreis


"7-Tages-Inzidenzen"

Coronainfektionen der je letzten 7 Tage im Kreis Viersen 1. Juni bis 9. Oktober

7-Tages-Inzidenzen


Samstag, 10. Oktober


TV Lobberich – Eintracht Duisburg (So., 13.45 Uhr)

(...) Morgen Nachmittag (geht es) ausgerechnet zur starken Lobbericher Mannschaft, die in der Vorwoche ziemlich deutlich gegen die HSG Hiesfeld/Aldenrade gewinnen konnte. „Unsere Gastgeberinnen sind nicht nur eine eingespielte Truppe. Zusätzlich werden die Damen nach dem Erfolg letzte Woche sicherlich sehr selbstbewusst auftreten“, glaubt Eintracht-Trainer Henning Weber
(Quelle: Logo: NRZ Neue Ruhr Zeitung (Funke Medien))


Freitag, 9. Oktober


Laubcontainer in allen Stadtteilen

Herbstzeit ist Laubzeit und dazu gehört auch die lästige Pflicht der Anlieger, das Laub von den Gehwegen zu entfernen und entsorgen. Dies darf aber keinesfalls in der Straßenrinne geschehen. Durch zusammengekehrte Laubhaufen kommt es regelmäßig zur Verstopfung der Kehrmaschine und der Kanalisation. Laub kann im eigenen Garten kompostiert, über die Biotonne oder den Biosack entsorgt oder nach Süchteln zur Kompostierungsanlage gebracht werden.

Zur Entlastung der Anwohner von Straßen mit städtischen Bäumen werden in der 42. Kalenderwoche sukzessive an folgenden Standorten wieder Laubcontainer aufgestellt:

  • Wanderparkplatz zwischen Lobberich und Breyell, gegenüber Einfahrt Richtung Onnert
  • Parkplatz Werner-Jaeger-Sporthalle

Es wird gebeten, hier nur unverpacktes Laub von Straßenbäumen und keinen anderen Abfall - auch keine anderen Gartenabfälle - einzufüllen. Zudem bittet die Stadtverwaltung dringend darum, Tüten, Säcke und andere Anlieferungsbehältnisse nicht mit in die Container zu geben oder daneben zu stellen. Sollten die Laubcontainer einmal voll sein, sollte das Laub wieder mit nach Hause genommen und nach der Leerung des Containers dort eingefüllt werden. Bei Fehlbefüllungen müssen die Sammelcontainer wieder abgezogen werden. Fragen beantwortet bei der Stadt Nettetal Silke Lange unter der Telefonnummer 02153/898-2202.
(Quelle: Wappen Nettetal rundl Stadtverwaltung Nettetal)


Sicher durch die kalte Jahreszeit

Kreis Viersen informiert über Gesundheitsgefahren durch Kohlenmonoxid

Mit Beginn der kalten Jahreszeit laufen Heizungen und Kaminöfen wieder auf Hochtouren. Der gemütlichen Atmosphäre zum Trotz müssen bestimmte Hinweise und Regeln beachtet werden. Der Kreis Viersen informiert über die Gesundheitsgefahren durch Kohlenmonoxid.

Mehrere hundert Menschen in Deutschland sterben jährlich an den Folgen einer Kohlenmonoxidvergiftung. Technische Defekte, mangelnde Wartung von Gasthermen, Ölheizungen und Kaminöfen oder der unsachgemäße Gebrauch von Gasstrahlern, sind nur einige der Ursachen für die Entstehung von Kohlenmonoxid (CO). Das gefährliche Atemgift bleibt in der Regel unbemerkt, wie Rainer Höckels, Kreisbrandmeister und Leiter des Amtes für Bevölkerungsschutz, erläutert: „Man kann es nicht sehen, riechen oder schmecken. Aber bereits wenige Atemzüge können zu schweren Vergiftungserscheinungen bis hin zum Tod führen.“

Durch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen kann die Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung minimiert werden: „Lassen Sie Heizungsanlagen und Feuerstätten regelmäßig überprüfen und achten Sie beim Betrieb von brennstoffbetriebenen Heizgeräten –  also Kaminöfen, Pelletheizungen, Gasthermen – zusätzlich auf eine ausreichende Belüftung“, rät Höckels. Darüber hinaus empfiehlt der Kreisbrandmeister neben den ohnehin verpflichtenden Rauchwarnmeldern auch die Installation von Kohlenmonoxid-Meldern in der Nähe der Heizung sowie zusätzlich in Schlaf- und Aufenthaltsräumen.

Zu den Symptomen einer Kohlenmonoxidvergiftung gehören Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen, Verwirrtheit und Bewusstlosigkeit.

Im Verdachtsfall gilt es, schnell zu reagieren:

  • Fenster und Türen öffnen
  • Umgehend das Gebäude verlassen
  • Rettungsdienst oder Feuerwehr über den Notruf (112) verständigen
  • Wenn möglich, weitere Bewohner und Nachbarn über Gegensprechanlage oder Telefon informieren
  • Bitte unter keinen Umständen die Wohnung erneut betreten

Häufigste Ursachen für die Entstehung von Kohlenmonoxid:

  • Technische Defekte, verstopfte Abluftrohre in Verbindung mit mangelnder Wartung von Gasthermen, Ölheizungen oder Kaminöfen
  • Unsachgemäßer Gebrauch von Gasstrahlern, Heizpilzen sowie Verbrennungsmotoren in geschlossenen bzw. schlecht gelüfteten Räumen
  • Verbrennung von Kohle (Grills, Shishas etc.) in geschlossenen Räumen

(Quelle: Logo Kreis Viersen Kreisverwaltung Viersen)


Pflegeheim-Besucher sollten sich und die Bewohner schützen

Kreis Viersen empfiehlt Besuchern, Schutzmaske des Typs FFP2 zu tragen

Die nasskalte Jahreszeit hat begonnen. Da im Herbst und Winter die Infektionszahlen der Erkältungs- und Grippeerkrankungen erfahrungsgemäß zunehmen, ist zu erwarten, dass die Zahl der Corona-Infektionen ebenfalls weiter ansteigt.

Der Kreis Viersen erinnert an den besonderen Schutz der Menschen, die aufgrund ihres Alters und/oder Vorerkrankungen einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, durch eine der oben genannten Infektionen einen schwerwiegenden Krankheitsverlauf zu erleiden. Um Bewohner, Personal und Besucher von Alten- und Pflegeeinrichtungen gleichermaßen zu schützen, empfiehlt der Kreis Viersen den Besuchern solcher Einrichtungen eine Atemschutzmaske mit dem Mindeststandard FFP2 zu tragen. Diese reduzieren die Infektionsgefahr im Vergleich zu einem einfachen Mund-Nasen-Schutz deutlich. Da die Kapazitäten der Einrichtungen nicht ausreichen, auch Besucher mit FFP2-Atemschutzmasken auszustatten, sollten diese bitte von den Besuchern mitgebracht werden.

Der Kreis Viersen greift damit eine Empfehlung der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege auf.

(Quelle: Logo Kreis Viersen Kreisverwaltung Viersen)


Die Kirmes kommt ins Niederrheinisches Freilichtmuseum

Sonderausstellung zeigt Entwicklung der Feiern und Jahrmärkte

„Die Kirmes kommt!“, so heißt es seit Jahrhunderten mindestens einmal im Jahr in beinahe jeder Stadt und Gemeinde. Auch am Niederrhein sind die alljährlichen Feierlichkeiten für Groß und Klein fest in der Tradition verankert. Daher widmet das Niederrheinische Freilichtmuseum den Kirmestagen seine neue Sonderausstellung: „Die Kirmes kommt! Zur Geschichte des Jahrmarktes“ ist von Sonntag, 11. Oktober, bis Sonntag, 28. Februar 2021, im Obergeschoss der Dorenburg zu sehen. Der Besuch der Ausstellungsräume ist kostenlos. Die Besucher bezahlen allein den regulären Museumseintritt.

„Es ist ein trauriger Zufall, dass wir dieses Ausstellungsthema gerade in dem Jahr ins Programm genommen haben, in dem die Kirmesfeiern aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen müssen“, sagt Kreisdirektor und Kulturdezernent Ingo Schabrich. „Das große öffentliche Interesse in diesem Zusammenhang macht aber deutlich, wie wichtig den Menschen ‘ihre Kirmes‘ auch heute noch ist.“

Die Ausstellung zeigt, wie sich der Jahrmarkt und die Feierlichkeiten im Laufe der Jahrhunderte gewandelt haben. „Ursprünglich war die Kirmes ein Fest zum Gedenken an die Einweihung der Kirche. Zu dieser Gelegenheit wurde ausgelassen gefeiert, getanzt, gesungen und gemeinsam gegessen“, sagt Anke Petrat, Leiterin des Freilichtmuseums und Kuratorin der Sonderausstellung. Auch der Jahrmarktsaspekt findet sich schon bei diesen frühen Festen: Nach dem Kirchgang und einer Prozession gab es auf dem Dorfplatz allerlei Waren zu kaufen und künstlerische Darbietungen zu bewundern.

Die Kirmes war Ort der Faszination und Abscheu zugleich: Die Händler, Puppenspieler und Artisten wurden für ihr Können bewundert, aber stets auch kritisch beäugt. Nicht selten wurde für Diebstähle und andere Unruhen das „Fahrende Volk“ verantwortlich gemacht – Fremde, die in teils unbekannten Sprachen kommunizierten und nicht selten Kuriositäten präsentierten. Anders als heute waren die Kirmesbesucher in dieser Zeit passive Zuschauer, die auf Schaubühnen Darbietungen anschauten. Dazu gehörte neben Musik- und Theaterdarbietungen auch Zaubershows, das zur Schau stellen von Menschen mit körperlich außergewöhnlicher Gestalt oder magische Illusionen.

Beliebt waren auch Guckkästen und so genannte magische Laternen: Mithilfe einer Lichtquelle und einer Linse wird ein auf Glas gemaltes Bild projiziert, entweder auf eine Gebäudewand oder eine Leinwand. Diese Programme versprachen Einblicke in fremde Kulturen. Die Besucher sehen in der Dorenburg unter anderem eine dieser „Laterna Magica“, Puppenspieler-Figuren aus dem 19. Jahrhundert oder auch die Köpfe von „Stan und Olli“. Die Filmstars warben für ein mobiles Wanderkino auf dem Kirmesplatz.

„Daneben entwickelten sich ab dem 19. Jahrhundert Angebote, bei denen die Besucher selbst aktiv werden konnten“, sagt Anke Petrat. „Erste Los-, Wurf- und Geschicklichkeitsspiele sowie die Schießbuden kamen auf, später dann Karusselle und Achterbahnen.“ Die Besucher können sich auf historische Karussell-Pferde, Autoscooter-Wagen und Schießgewehre freuen. Historische Fotos geben einen Einblick in das Kirmestreiben vergangener Tage.

Bis heute ist ein Kirmesbesuch ein Erlebnis für alle Sinne: Die Musik der Fahrgeschäfte, der Geschwindigkeitsrausch in den Karussellen oder die bunt-blinkenden Lichter gehören ebenso dazu wie der Geruch nach Bratwurst, Zuckerwatte und gebrannten Mandeln. Für viele Besucher ist der Verzehr von Backfisch, kandierten Äpfeln oder Kirmeseis unverzichtbar. Auch dieses Thema greift die Ausstellung auf und zeigt allerlei Leckeres – von süß bis salzig.

www.niederrheinisches-freilichtmuseum.de

Kirmesklassiker: Das Karussell
Die Erfolgsgeschichte des Karussells beginnt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit dem Aufkommen der stationären und später mobilen Vergnügungsparks. Seinen Ursprung hat das Fahrgeschäft jedoch bereits rund 150 Jahre früher, als sich die ersten Karussells in den Lustgärten des Adels drehten.

Mit dem Aufkommen der stationären Vergnügungsparks im 19. Jahrhundert wurde das Karussell dann auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich. Die Karussells wurden anfangs als Einzelstücke produziert, ab den 1870er Jahren setzte dann eine Gründungswelle von Karussellbaubetrieben ein. Die beginnende Industrialisierung sowie der Erfolg der Vergnügungsparks förderten diese Entwicklung. Nach amerikanischem und englischem Vorbild nahmen die Betriebe die Produktion von Karussellpferden und -figuren auf.

Die Anzahl der Betriebe wuchs in ganz Deutschland stetig an. Karussellfabriken produzierten Karusselltiere sowie aufwändige Verzierungen aus Schnitzwerk und Spiegeln für die Fahrgeschäfte. Dabei gingen sie mit der Zeit und boten in ihren Warenkatalogen und einschlägigen Fachzeitschriften Karussells mit den neusten technischen Möglichkeiten wie Dampf-, Benzin- oder Elektroantrieb an. Die Fahrgeschäfte „Made in Germany“ wurden wegen ihrer hohen Qualität in die ganze Welt exportiert. Die schlechte Wirtschaftslage infolge der beiden Weltkriege beendete jedoch den großen Erfolg vieler Fabriken.
(Quelle: Logo Kreis Viersen Kreisverwaltung Viersen)


Donnerstag, 8. Oktober


Kulturrucksack: Angebote für Kinder und Jugendliche von 10-14 Jahren:

Die Anmeldung erfolgt am jeweiligen Veranstaltungsort.

15. Oktober, 14 bis 17 Uhr, Arche: "Hip-Hop Breakdance Workshop" mit der Urban Dance Company

Hip-Hop, Breakdance, House, Popping - wer bei diesen Begriffen automatisch anfängt, Hände, Füße und Köpfe zu bewegen, ist in diesem Workshop genau richtig. Mo Elkadouri, selbst international gefragter Tänzer und Trainer, bringt den Teilnehmern die neuesten Dancemoves bei.

14. Oktober, 14 bis 17 Uhr, Arche: My Selfie - Fotoworkshop

Die Fotografin Karin Poltoraczyk lädt in die Welt der Fotografie ein. Gemeinsam werden die Grundlagen des Fotografierens kennengelernt. Kamera oder Smartphone müssen mitgebracht werden.

13. Oktober 2020, 14 bis 17 Uhr, Arche: Eine scharfe Sache - Schnitzen

Hier lernt man den richtigen Umgang mit Schnitzmessern und allen Werkzeugen, die für die Holzbearbeitung wichtig sind.
(Quelle: Wappen Nettetal rundl Stadtverwaltung Nettetal)


 

Kommentar (Heribert Brinkmann):

Keine Blockbildung im neuen Rat

Die Fraktionen suchen das Gespräch, gerade mit der CDU. Das lässt erwarten, dass der bisherige Weg der gemeinsamen Beschlüsse mit großen Mehrheiten weitergegangen wird. Ein radikaler Kurswechsel: unwahrscheinlich.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


Mittwoch, 7. Oktober


Versuchter Trickbetrug - Anrufer gibt sich als Sparkassenmitarbeiter aus

Am Dienstag gegen 10.00 Uhr erhielt ein 69-jähriger Mann aus Nettetal einen Anruf, bei dem sich der Anrufer als Mitarbeiter der technischen Revision der Stadtsparkasse meldete. Von dem Konto des Nettetalers sollte eine offensichtlich unberechtigte Buchung eines hohen Geldbetrages durchgeführt werden. Um diesen Vorgang nun stoppen zu können, bat der Anrufer um Herausgabe der Push-TAN. Der 69-Jährige wurde misstrauisch und beendete umgehend das Gespräch. Ein Rückruf bei der Sparkasse ergab, dass kein Mitarbeiter angerufen hat und dass auch keine Buchung vorgenommen worden war.
(Quelle: Logo PolizeiKreispolizeibehörde)


Dienstag, 6. Oktober


Nettetal erhält silbernes Label für biologische Vielfalt

15 Kommunen in ganz Deutschland wurden in diesem Jahr mit dem Label „StadtGrün naturnah“ ausgezeichnet. Der Einsatz der Stadt Nettetal für die biologische Vielfalt auf innerstädtischen Flächen wurde nun mit einem silbernen Label gewürdigt.

Im Labeling-Verfahren wurden sowohl bereits umgesetzte als auch geplante Maßnahmen gewertet. Hierunter fielen unter anderem die Anlage und Pflege artenreicher Wiesensäume als Lebensraum für Insekten und die Schaffung naturnaher Wiesen in Parkanlagen, auf Schulgeländen und Friedhofsflächen, die Anlage von blütenreichen Staudenbeeten, Biotopschutzmaßnahmen, Artenschutzmaßnahmen, artgerechte Baumpflege, das Vorhandensein von Grünflächen- und Pflegekonzepten, die zahlreichen Umweltinformationszentren im Stadtgebiet, naturnahe Gewässerentwicklung durch den Netteverband und vieles mehr.

Auch die derzeit laufende Umstellung auf eine insektenfreundliche Beleuchtung durch die Stadtwerke Nettetal wurde sehr positiv hervorgehoben. Mit den genannten Maßnahmen wird die biologische Vielfalt auf innerstädtischen Flächen geschützt, gefördert und für die Zukunft weiterentwickelt. Die Bürger werden über die Zusammenhänge in der Natur informiert und zum Schutz der biologischen Vielfalt angeregt. Die Arbeit der Verwaltung wurde im Labeling-Prozess intensiv durch eine Arbeitsgruppe aus Politik und ehrenamtlichem Naturschutz begleitet.
(Quelle: Wappen Nettetal rundl Stadtverwaltung Nettetal)


Bongartzstift ist jetzt "Familienzentrum NRW"

Die städtische Kindertagesstätte Bongartzstift hat mit großem Erfolg die Zertifizierung zum „Familienzentrum NRW“ im Kindergartenjahr 2019/2020 bestanden.

Die Zertifizierung zum Familienzentrum umfasste 94 Kriterien, aufgeteilt in 62 Leistungs- und 32 Strukturbereiche. Zu den Leistungsbereichen gehören beispielsweise Beratungsangebote und Unterstützungsangebote (Verzeichnisse von Beratungs- und Therapiemöglichkeiten in der Umgebung, Eltern-Kind-Gruppen für Familien mit U3-Kindern, Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie in der Einrichtung, Elterncafé, Elternveranstaltungen), Angebote für Eltern und Familien (Musikschule, Tanz- und Bewegungsangebote, Themenabende und Kurse), Zusammenarbeit mit der Kindertagespflege (Organisation und Vermittlung von Kindertagespflegepersonen, Informationsveranstaltungen für Eltern zum Thema Kindertagespflege, Kontakte zu Tageseltern und Einbeziehung in die Kita), sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern (Randzeitenbetreuung, Verzeichnis von Babysittern, Abfrage der Bedarfslage von Betreuungszeiten).
(Quelle: Wappen Nettetal rundl Stadtverwaltung Nettetal)


Montag, 5. Oktober


Räuberischer Diebstahl in Kiosk

Polizei sucht Zeugin

Am Sonntag gegen 16.30 Uhr stahl ein bisher Unbekannter Dieb in einem Kiosk auf der Hochstraße in Lobberich alkoholische Getränke. Eine Kundin, die den Diebstahl beobachtete, versuchte noch, den Mann festzuhalten. Dieser riss sich los und flüchtete mit der Beute. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls aufgenommen und sucht Zeugen. Insbesondere bittet sie die Kundin, die sich dem Dieb in den Weg gestellt hat, sich zu melden. Der Täter ist ca. 30-40 Jahre alt, ist von schlanker Statur und hat dunkle kurze Haare. Er trug eine dunkle Jogginghose, schwarze Schuhe und eine schwarze Jacke mit grauen Streifen auf den Armen. Das zuständige Kriminalkommissariat West ist erreichbar über die Rufnummer 02162/377-0.
(Quelle: Logo PolizeiKreispolizeibehörde)


 

 

„Zickenzirkus“: Ein wahres Feuerwerk an Pointen

Hier (...) treffen vier völlig unterschiedliche, relativ friedliche, ein wenig verrückte Frauen durch puren Zufall zusammen, verbringen auf einem Schrottplatz Zeit miteinander, schaffen es, in aller Kürze wichtige Lebensthemen wie Kinderwunsch, Partnerschaft, Karriere und den Lebenssinn durchzudiskutieren. Am Ende verabschieden sie sich als Freundinnen.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


Samstag, 3. Oktober


Beifahrer verstirb bei Verkehrsunfall

Ein 20jähriger Beifahrer verstirbt noch an der Unfallstelle.

Gegen 04:45 h befuhr ein 18jähriger aus Brüggen mit seinem PKW die B 509 aus Richtung Dyck kommend in Richtung Hinsbeck. In Höhe der Einmündung Bocholt gerät er aus bisher nicht geklärter Ursache zunächst nach rechts auf den Grünstreifen und prallt anschließend frontal gegen einen Baum. Er selber wird schwer verletzt und muss mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Der 20-jährige Beifahrer aus Hinsbeck, der auf dem Rücksitz saß, verletzte sich hingegen so schwer, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.
(Quelle: Logo PolizeiKreispolizeibehörde)


Endlich wieder Theater auf der Bühne

Nach sechsmonatiger Zwangspause hat Nettekultur im Seerosensaal in Lobberich das erste Stück auf die Bühne gebracht. (...)
Die Mitarbeiter stehen an der Kasse, beim Ein- und Ausgang, sodass ausreichend Abstand gewahrt wird. „Natürlich gibt es Desinfektionsmittel, die Toiletten werden zusätzlich gereinigt und es wird darauf geachtet, dass die Masken beim Rein- und Rausgehen getragen werden“, so der Leiter.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


Freitag, 2. Oktober


Nettetal ist digitale Pilot-Kommune

Die Verwaltung der Stadt Nettetal wird digitaler. Jetzt wurden zwei wichtige E-Government-Projekte der Stadtverwaltung erfolgreich eingeführt: Zum einen der Workflow zur elektronischen Bearbeitung und Archivierung von Rechnungen, genannt „xFlow“, zum anderen das Online-Terminmanagement, dessen Einführung im Rahmen der Corona-Pandemie kurzfristig zeitlich vorgezogen wurde.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


Donnerstag, 1. Oktober


Diamanthochzeit in Nettetal-Lobberich:

An der Ahr die Liebe fürs Leben gefunden

An einem Montagmorgen im Sommer 1959 begann in einem Weinkeller in Mayschoss an der Ahr die Liebesgeschichte zwischen Matthias Kölsch und Marianne Schröder. Am 3. Oktober 1960 sagten die beiden „Ja“ zueinander, die kirchliche Trauung folgte später.  Jetzt feiern die  Lobbericher, die am Ingenhovenweg 4 wohnen,  ihre Diamanthochzeit.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


Deutsche sollen auf Besuch in Venlo verzichten

Die Corona-Zahlen in der Stadt Venlo sind erschreckend gestiegen. Vor dem Tag der Deutschen Einheit appelliert der Venloer Bürgermeister an die deutschen Nachbarn, auf einen Besuch lieber zu verzichten. Einkaufszentren könnten bei zu großem Andrang geschlossen werden.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)

Ältere Nachrichten: September 2020

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